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Viele Kunden gehen täglich online einkaufen und nutzen für die Bezahlung im Online Shop das Online Banking. Damit erledigt man – nimmt man einmal die Kreditkartenzahlung und Online-Bezahlsysteme aus – schnell seine Bankgeschäfte. Zumindest muss man nicht mehr per Hand einen Überweisungsträger ausfüllen, sondern kann gleich nach der verbindlichen Bestellung und der Zusendung der Zahlungsdetails den Geldbetrag absenden. Da der Versand der meisten Waren erst nach Geldeingang erfolgt, ist es klug, gleich zu bezahlen. Umso eher ist die Lieferung dann auch zu Hause angekommen. Auch die Kunden, die sich Hybrid Wasserbetten bestellen, fahren mit der Online Überweisung relativ gut. Sie bestellen sich ihr Bett im Shop, bekommen über diesen Einkauf eine Bestätigungsmail zugeschickt. In diesem sind auch alle Details zur Bezahlung zu finden – eine Kunden Referenznummer, die Artikelnummer oder eine Rechnungsnummer, die angegeben werden muss, damit die Bezahlung zugeordnet und die entsprechende Bestellung bearbeitet werden kann. Für die Online Überweisung braucht jeder Bankkunde sogenannte Tan Nummern. Es hat sich eingebürgert, dass diese so bezeichnet werden, obwohl eigentlich in der Abkürzung Tan – für Transaktionsnummer – schon alles gesagt ist. Nachdem das Formular der Überweisung im Online Banking ausgefüllt wurde, bestätigt der Kunde diesen Bezahlwunsch. Anschließend muss er eine Tan eingeben, die ihn als Kontoinhaber verifiziert – zusammen mit dem Nutzernamen und einem geheimen Passwort, mit dem er sich in das Banking-System einloggt.

Aus der Mode: Die Tan Liste

Schon ziemlich aus der Mode gekommen ist die Tan Liste, die der Bankkunde von seinem Geldinstitut zugesendet bekam. Zunächst konnten diese Listen nach Wunsch abgearbeitet werden, also einfach eine Geheimzahl nach der nächsten. Danach stellte man jedoch dieses System um und so wurde es erforderlich, die von der Bank vorgegebene Tan zu verwenden – die 52., dann die 12. und so weiter. Verlor jemand diese Liste, war die Gefahr groß, dass mit diesen Nummern Missbrauch betrieben wurde. Zwar nutzen heute noch einige Kunden diese Listen, von den Banken wird jedoch ein Wechsel zu anderen – komfortableren und sichereren Systemen forciert. Die Liste wurde – wie der Hilferuf auf www.gutefrage.net beweist – nur zu oft verlegt oder verloren, musste gesperrt und eine neue wieder aktiviert werden. Das ändert sich mit den neuen Verfahren alles.

Chip-Tan ist sicher – auch bei der Bezahlung unterwegs

Eines der neueren Verfahren ist das Chip-Tan Verfahren. Hier erhält der Bankkunde ein kleines Kästchen, mit dem er seine Tan Nummer bezieht. Seine Bankkarte und das Kästchen zusammen sind erforderlich, um eine, jeweils für einen einzelnen Auftrag gültige Tan zu generieren. War hier bei Einführung dieser Lesegeräte die Phishing Gefahr recht groß, zeigt der Beitrag auf www.securitymanager.de, dass die Kunden nun kaum noch Angst haben müssen, hier den Angriffen auf diese so wichtigen Daten ausgesetzt zu sein. Diese Geräte werden meistens neben dem Desktop Rechner zu Hause verwendet, können aber auch unterwegs von Notebook aus eingesetzt werden. Dass mit Karte, Lesegerät und Online Banking Daten behutsam umgegangen werden muss, versteht sich dennoch von selbst.

Das SMS Tan Verfahren

Wer mobil und flexibel sein möchte, dabei aber das Chip-Tan Kästchen nicht immer mit sich herum tragen möchte, kann sich seine Tan Nummern auch per SMS zusenden lassen. Dies funktioniert sehr einfach und ist auch sicher, wenn sowohl anstehende Überweisung als auch das Handy nicht unbeobachtet bleiben. Der Bankkunde füllt das Überweisungsformular aus, wie er es gewohnt ist. Nach der Bestätigung der Überweisung erhält die Bank den Hinweis, dass eine Zahlung getätigt werden soll und schickt auf die zuvor registrierte Handynummer eine SMS mit der Tan Nummer, die der Kunde für diese eine Überweisung benötigt. Diese Tan wird eingetippt und damit geht das Geld seinen Weg. Die vorhergehende Registrierung für das SMS Tan Verfahren ist ebenso einfach. Wer also mit dem Notebook seine Bestellung zum Beispiel vom Arbeitsplatz aus erledigen möchte, kann dies tun, sofern er sein Handy nicht zu Hause vergessen hat. Das kommt aber bekanntlich in der heutigen Zeit kaum noch vor.